Wie man vergessene Erinnerungen wiederholt

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Das Gedächtnis des Menschen lässt sich austricksen. Dies könnte zum Beispiel bei Zeugenbefragungen helfen.

Regensburg (Deutschland). Das Erinnern beim Menschen folgt laut Studien einem bestimmten zeitlichen Ablauf. Bereits kurz nach dem Speichern der Informationen vergessen wir die ersten Details schon wieder. Danach flacht die Vergessenskurve merklich ab. Menschen erinnern sich an Informationen also immer schlechter, je länger diese zurückliegen. Ändern kann man dies, indem man Erinnerung auffrischt, also zum Beispiel in dem bereits gelernte Vokabeln wiederholt werden.

Das erneute Abrufen einer Information aus dem Gedächtnis verhindert demnach das zeitabhängige Vergessen. „Allerdings war unklar, ob diese Unterbrechung nur kurzlebig ist oder ob sie länger anhält und quasi die Uhr des Vergessens neu startet“, erklären Wissenschaftler der Universität Regensburg. Überdies zeigen Studien, dass das selektive Abrufen nicht nur die Erinnerung an die jeweilige Information stärkt, sondern auch an anderer Informationen, die im selben Zeitraum aufgenommen wurden.

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