Realschule ist unverzichtbar!

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Die Realschule wird bei der Bevölkerung in Bayern und Baden-Württemberg hoch geschätzt und gilt als unverzichtbar in einer zukunftsfähigen Bildungslandschaft. Das ist die Kernaussage einer aktuellen repräsentativen Studie des Marktforschungsinstituts INSA.

„In beiden Bundesländern herrscht ein klares Bekenntnis zur Realschule, zu Leistung, Abschlussqualität und Noten“, kommentiert Jürgen Böhm, Vorsitzender des Deutschen Realschullehrerverbands (VDR), der die Studie zusammen mit seiner Kollegin Dr. Karin Broszat, Vorsitzende des Realschullehrerverbands Baden-Württemberg (RLV-BW), und der Bundesinitiative Differenziertes Schulwesen e.V. (3xMEHR) in Auftrag gegeben hat.

Laut der Studie sagen drei von vier der Befragten in beiden Bundesländern, dass sie sich die Bildungslandschaft ohne Realschule nicht vorstellen können und sehen die Realschulbildung als gute Grundlage für den Übergang ins Berufsleben. Nach zehn Jahren Gemeinschaftsschule in Baden-Württemberg und der weiten Abgeschlagenheit auf den hinteren Plätzen zeigt die Studie umso deutlicher, welch hohen Stellenwert das differenzierte Schulwesen im Vergleich zu Einheitsschulen hat. Besonders, wenn es um die Vorbereitung auf den beruflichen Werdegang geht, sehen die Menschen aus Bayern die Realschule ganz klar als Spitzenreiter der Schularten noch vor den Gymnasien.

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