Neues Projekt will Bildungsungleichheit reduzieren

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Die Sozialpädagogik der Universität Trier untersucht im Rahmen eines europäischen Verbundprojekts, wie es gelingt, Kita-Kindern gleiche Chancen auf Bildung zu ermöglichen.

Eine erhebliche Ungleichheit der Bildungschancen junger Menschen ist auch in den Staaten Europas nach wie vor ein großes Problem. Mit der Frage, wie sich diese Bildungsungleichheit wirksam bekämpfen lässt, beschäftigt sich das gerade gestartete europäische Verbundprojekt PIONEERED. „Zu den Ursachen von Bildungsungleichheit bei Kindern und Jugendlichen wurde bereits viel geforscht“, sagt Sabine Bollig, Professorin für Sozialpädagogik an der Universität Trier. Beispielsweise schmälern ein niedriges Einkommen der Eltern, ein Wohnort in einem Brennpunktviertel, Flucht und Migration, aber auch Krankheiten oder Behinderungen und das Geschlecht von Kindern die Chancen auf eine gleichberechtigte Teilhabe an Bildung. Wie Bildungseinrichtungen mit diesen Merkmalen umgehen, hat unter anderem Auswirkungen darauf, ob sich Benachteiligungen im Lebenslauf aufschichten.

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