Neuer Höchststand: 66.000 Studierende ohne Abitur in Deutschland

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Immer mehr Personen nutzen in Deutschland die Möglichkeit, sich über den beruflichen Weg für ein Studium zu qualifizieren. Aktuell studieren in Deutschland rund 66.000 Personen ohne Hochschul- und Fachhochschulreife. Zu diesem Ergebnis kommt das diesjährige Monitoring des CHE Centrum für Hochschulentwicklung.

Die meisten beruflich qualifizierten Erstsemester schreiben sich anteilig in Thüringen, Hamburg und Bremen ein. Erstmals beginnen mehr Frauen als Männer ein Studium ohne Abitur.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Zahl der Studienanfänger*innen ohne Abitur mehr als vervierfacht. Schrieben sich im Jahr 2002 noch 3.240 beruflich qualifizierte Erstsemester ein, sind es mit aktuell 15.161 so viele wie nie zuvor. Damit klettert auch deren Anteil an allen Studienanfänger*innen im Bundesgebiet auf ein neues Hoch von 3,1 Prozent. Die Zahl der Studierenden ohne Hochschul- und Fachhochschulreife ist gegenüber dem Vorjahr um 2.060 Personen auf nun rund 66.000 gewachsen. Das entspricht einem Anteil von 2,2 Prozent an der gesamten Studierendenschaft in Deutschland.

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