Jugendliche während der Ausgangsbeschränkungen begleiten

BMBF-gefördertes Konsortium ProHEAD unterstützt Jugendliche: Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus herrschen derzeit immer noch Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbote. Damit verbunden ist auch der Wegfall des regulären Schulalltags, die meisten Kinder und Jugendlichen müssen aktuell immer noch zu Hause lernen. Dazu kommen fehlende oder reduzierte Sport- und Freizeitmöglichkeiten, Home-Office der Eltern und nur wenige Optionen zum Auspowern oder Ablenken. Dadurch befinden sich viele Jugendliche in einer emotional belastenden Situation.

Gerade bei der Erkrankung Depression benötigen die Betroffenen auch während der Corona-Pandemie professionelle Unterstützung. „Es ist daher umso wichtiger, dass wir mit unserem Präventions-Projekt „Depression“ des Konsortiums ProHEAD auch in der aktuellen Situation Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland über E-Mail, Chat beziehungsweise ein Online-Programm erreichen und so Unterstützung anbieten können“, erläutert Prof. Christine Rummel-Kluge von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig (UKL). „Die Screening-Untersuchungen – in Leipzig sind 3000 geplant – können die Schülerinnen und Schüler im Moment von zu Hause aus ausfüllen und die Interventionen laufen in diesem E-Mental-Health-Projekt schon seit Beginn online beziehungsweise telefonisch.“

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