Hoher Lehrkräftemangel erwartet

„Die Kultusministerien haben es über Jahre versäumt, ausreichend viele Lehrkräfte entsprechend des Bedarfes und der stetig neu hinzukommenden Anforderungen anzuwerben und einzustellen”, erklärt der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), Udo Beckmann.

“Dies wird sich stärker werdend fortsetzen – und zwar jedes Jahr, bis die Politik endlich bereit ist, den Beruf durch bessere Arbeitsbedingungen und angemessene Bezahlung attraktiver zu gestalten. Verschärft wird der Mangel während der Corona-Pandemie durch Lehrkräfte, die aufgrund einer attestierten, erhöhten Risikolage nicht vor Ort unterrichten können und weil weniger Personen aus der Rente oder Pension zurückgeworben werden können. Der Seiteneinstieg bleibt damit die einzige Lösung der Kultusministerien, wobei hier weiterhin nur eine mangelhafte Qualifizierung besteht. Deshalb blicken wir mit großer Sorge auf das neue Schuljahr und erwarten nochmals einen Mangelzuwachs“, so Beckmann. „Zahlen könne man jedoch noch nicht seriös nennen“, sagt er und verweist lediglich auf die Modellrechnung der Kultusministerkonferenz, die in den nächsten Wochen anhand des aus den Bundesländern gemeldeten Mangels validiert werden wird.

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