Gut ein Viertel der 25-Jährigen wohnte 2019 noch im Haushalt der Eltern

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Der Wunsch nach Selbständigkeit, ein entfernter Studienplatz oder der Berufseinstieg – die Gründe, warum junge Menschen die elterlichen vier Wände verlassen, können vielfältig sein. Doch nicht immer ziehen junge Erwachsene aus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wohnten im Jahr 2019 von den 25-Jährigen noch mehr als ein Viertel (28 %) im Haushalt der Eltern.
Das Auszugsverhalten junger Menschen hat sich in den vergangenen 20 Jahren kaum verändert: Im Jahr 2000 lebten rund 30 % der 25-Jährigen mit ihren Eltern unter einem Dach.

Mit 25 Jahren wohnte im Jahr 2019 nur noch rund jede fünfte junge Frau (21 %) im elterlichen Haushalt. Die Söhne lassen sich mit dem Auszug etwas mehr Zeit: Im Alter von 25 Jahren lebten noch knapp 34 % bei den Eltern. Dieser deutliche Unterschied zwischen den Geschlechtern bleibt auch im fortschreitenden Alter bestehen. Mit 30 Jahren wohnten immerhin noch 13 % der Männer als lediges Kind mit im Elternhaushalt, jedoch nur 5 % der Frauen. Im Alter zwischen 30 und 40 Jahren reduzieren sich diese Anteile noch einmal deutlich: Mit 40 Jahren wohnten nur noch 4 % der Männer und knapp 1 % der Frauen bei den Eltern.

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