FRÖBEL-Corona-Barometer: Kita-Fachkräfte fühlen sich allein gelassen und unverstanden

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Eine Umfrage unter den Mitarbeitenden beim deutschlandweit aktiven Kita-Träger zeigt: Erzieherinnen und Erzieher glauben, dass das was sie aktuell wirklich leisten nicht gesehen wird. Und dass Behörden wenig unterstützen.

Die Kitas sollen trotz Corona geöffnet bleiben – Fachkräfte, Träger und die Verantwortlichen in der Politik setzen gegenwärtig alles daran, dass das gelingt. Aber wer trifft eigentlich die wesentlichen Entscheidungen darüber, wie der Betreuungsalltag in der Pandemie aussieht? Fragt man die Mitarbeitenden des deutschlandweit aktiven Kita-Trägers FRÖBEL ist die Antwort genauso eindeutig wie überraschend: Fast 60 Prozent von ihnen denken, dass die Kita-Leitung aktuell den größten Einfluss darauf hat, wie die Einrichtung unter diesen besonderen Bedingungen funktioniert. Knapp 29 Prozent gestehen der Politik hier die maßgebliche Rolle zu und nur rund 11 Prozent dem Gesundheitsamt. Dazu passt, dass man Handreichungen, Empfehlungen und Vorgaben von öffentlichen Stellen oftmals als wenig hilfreich ansieht: Weit mehr als die Hälfte (57,4 Prozent) bemängeln, dass diese Papiere häufig zu unkonkret seinen und keine klaren Vorgaben machten. Für fast ein Drittel (32,7 Prozent) beinhalten sie zudem wenig Neues und mehr als zwei Drittel (67,8 Prozent) finden, dass damit Arbeit auf die Einrichtungen delegiert wird. Nur knapp 16 Prozent denken, dass die Papiere eine gute Anleitung für den Betreuungsalltag in der gegenwärtigen Situation sind.

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