Forschungsprojekt BiLO zieht Fazit: Lokales Bildungsangebot ist für die individuelle Bildungsentscheidung relevant

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Das Forschungsprojekt „BildungsLandschaft Oberfranken (BiLO)“ ist Ende September abgeschlossen worden. Über fünf Jahre lang untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Bildungsverläufe (LIfBi) den Zusammenhang zwischen regionalen Bildungsangeboten und individuellen Bildungsentscheidungen und befragten dafür etwa 8.000 Menschen und 1.500 Bildungsanbieter in Oberfranken. Ihr Fazit: Mit innovativen Methoden und Ansätzen hat BiLO zum einen eine Forschungslücke adressiert, zum anderen konnte das Projekt eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen, indem es wichtige Informationen und Instrumente für das kommunale Bildungsmonitoring bereitstellt. Finanziert wurde BiLO bis März 2020 von der Oberfrankenstiftung, bis September 2020 hat das LIfBi die Projektförderung verlängert.

Seit Januar 2014 untersuchte die BiLO-Forschungsgruppe um Dr. Michaela Sixt vom LIfBi in Bamberg das Zusammenspiel von lokalen Bildungsangeboten und individuellen Bildungsentscheidungen in verschiedenen Phasen des Lebenslaufs – von der frühkindlichen und schulischen über die berufliche Bildung bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter und zur kulturellen Bildung. Die in Oberfranken gewonnen wissenschaftlichen Ergebnisse können auch auf andere, vergleichbare Regionen übertragen werden.

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