Deutsche für mehr Zentralismus in der Bildung

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Die Deutschen sind für mehr Zentralismus in der Bildung, obwohl sie Ländersache ist. 60 Prozent wollen, dass die wichtigsten bildungspolitischen Entscheidungen vom Bund und nicht mehr von den Ländern getroffen werden. Das geht aus dem ifo-Bildungsbarometer 2020 hervor, für das 10.000 Bundesbürger befragt wurden.

Auch in der Finanzierung der Bildung wünschen sich die Befragten mehr Engagement des Bundes. Sie sprechen sich für mehr Einheitlichkeit und Vergleichbarkeit im Bildungssystem aus.

70 Prozent der Deutschen befürworten die Einrichtung eines Nationalen Bildungsrates, der nicht-verbindliche Empfehlungen für mehr Einheitlichkeit im Bildungswesen erarbeitet, 83 Prozent einen Bildungsstaatsvertrag mit verbindlichen Vorgaben. Für 88 Prozent der Befragten ist die Vergleichbarkeit von Schülerleistungen zwischen den Bundesländern wichtig.

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