Corona, Kinder und Medien – Frust und Chance

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Trifft Homeschooling auf Homeoffice, können Frust, Streit und Erschöpfung drohen. Wenn Kinder mit Tablet und Handy zuhause lernen und arbeiten müssen, verbringen sie noch viel mehr Zeit vor Bildschirmen und Displays als vor Corona. Das verschärft die in vielen Familien bereits bestehenden Probleme mit dem Medienkonsum der Kinder. Je länger der Lockdown dauert, umso genervter und dünnhäutiger reagieren Kinder und Eltern. Wie findet man die richtige Balance in dieser komplexen Situation? Dieser Frage hat sich die Stiftung Kindergesundheit in ihrer aktuellen Stellungnahme angenommen.

„Der Umgang mit Internet und Smartphone, digitalen Netzwerken und Spielen sind für unsere Kinder längst etwas Selbstverständliches geworden. Ihre Nutzung bringt jedoch gleichermaßen Chancen und Risiken mit sich“, sagt Kinder- und Jugendarzt Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit. „Die Corona-Pandemie hat zu einer außergewöhnlichen Situation für den Alltag von Kindern und Jugendlichen geführt: Plötzlich waren bisherige Freizeitaktivitäten kaum noch möglich, Schulen über Wochen und Monate geschlossen, der Unterricht nach Hause verlagert. Dadurch kam es zu einem extensiven Anstieg der Nutzungszeiten von Fernsehen und digitaler Medien“.

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