Bildungsforscher: Jeder siebte Grundschüler erfüllt derzeit nicht die Mindeststandards

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Der monatelange Distanzunterricht hat vielen Schülern zu schaffen gemacht. Weil persönliche Kontakte zu den Lehrern fehlen, wachsen Lernprobleme und Wissenslücken. Das DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation schätzt, dass derzeit 15 Prozent der Grundschüler die Mindestanforderungen nicht erfüllen. Wie lässt sich gegensteuern? Die GEW hat hier eine klare Position.

Die lange Phase der Distanzbeschulung birgt nach Einschätzung von Bildungsexperten vor allem bei Grundschulkindern das Risiko der Ausbildung von Lernschwierigkeiten. Je jünger Kinder seien, desto stärker seien sie beim Einstieg in die Schriftsprache und Mathematik auf individuelles Feedback angewiesen, sagte Marcus Hasselhorn vom DIPF Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt. Bereits seit längerem fordert die GEW, zusätzliches Personal einzustellen, um die Schüler intensiver unterstützen zu können.

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