Bildung schützt nicht vor Hirnschwund

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Akademiker verfügen über größere kognitive Reserven. Die altersbedingte Hirnatrophie verläuft bei ihnen aber nicht langsamer als bei Menschen ohne Universitätsabschluss.

Ein Studium absolviert zu haben, bringt einige Vorteile. Alterungsprozesse im Gehirn kann es allerdings nicht aufhalten. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam um Lars Nyberg von der Universität Umeå in Schweden anhand von mehreren europäischen Längsschnittstudien. Wie der Neurowissenschaftler und seine Kollegen in »PNAS« berichten, werteten sie dazu Hirnscans von rund 2000 Erwachsenen im Alter von etwa 30 bis 90 Jahren aus, die sich wiederholt in einem Kernspintomografen hatten untersuchen lassen.

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