Arme Menschen altern körperlich und geistig schneller als reiche, zeigt eine Studie

Menschen, die in Armut leben, sind im Laufe ihres Lebens einem höheren Risiko ausgesetzt, chronisch zu erkranken. Dies legen Studien seit Jahren nahe. Eine neue Studie des University College London zeigt, dass Menschen mit geringerem Wohlstand auch körperlich schneller altern als finanziell besser gestellte Personen. Die Auswirkungen reichen von einem verlangsamten Gang über eine eingeschränkte Lungenfunktion bis hin zu früherem Sehverlust und einem schlechteren Gedächtnis.

Für die Studie, die in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ erschien, wurden 5.000 Personen im Vereinigten Königreich im Alter von mindestens 52 Jahren über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet. Die Probandinnen und Probanden hatten unterschiedliche sozioökonomische Hintergründe.

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