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Zu wenig Platz an den Schulen in Sachsen

Einige Einrichtungen können nicht alle angemeldeten Schüler aufnehmen. Besonders eng ist es an Oberschulen.

Oberschule Radeberg © Wikimedia Commons/Maddl79


Zahlreiche Schüler werden nach den Sommerferien nicht in jener Schule in die fünfte Klasse starten, in der ihre Eltern sie ursprünglich angemeldet hatten. Sie wurden stattdessen an eine andere Schule „umgelenkt“. Das geht aus den Angaben des Landesamtes für Schule und Bildung (Lasub) hervor. Das hat zusammen mit den Schulen und Schulträgern in den zurückliegenden Wochen entschieden, wie viele fünfte Klassen im neuen Schuljahr an den Oberschulen und Gymnasien gebildet werden. „Das war in diesem Jahr doch etwas schwierig“, räumt Dr. Jens Drummer, Pressereferent beim Lasub in Bautzen, ein. So ist die Zahl der Mädchen und Jungen, die nicht an ihrer Wunschschule angenommen werden konnten an den Radeberger Oberschulen besonders groß. An der Pestalozzi-Oberschule hatte es nach Angaben von Schulleiterin Marion Hobohm 94 Anmeldungen gegeben. Es konnten aber nur 56 Schüler aufgenommen werden. „Wir haben zwei Klassen gebildet. Mehr ist aus Platzgründen nicht möglich. Die Schüler lernen schon jetzt sehr beengt“, sagte sie. An der Ludwig-Richter-Oberschule werden im kommenden Schuljahr 53 Kinder aufgenommen, verteilt auf zwei Klassen. „Auch wir mussten leider Schüler wegschicken. Für mehr Kinder ist der Platz nicht vorhanden“, sagt Schulleiterin Peggy May.

Mehr: https://www.saechsische.de/zu-wenig-platz-an-den-schulen-5075612.html