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Stressforschung: Bereits das Miterleben von Gewalt kann die Gehirnentwicklung von Jugendlichen negativ prägen

Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung und der University of Southern California hat den Zusammenhang zwischen Stresseinflüssen in Form von Gewalterleben und der Hirnstruktur von Jugendlichen untersucht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Human Brain Mapping veröffentlicht.

© Pixabay


Drogenhandel, Schießereien oder Einbruch – selbst wenn wir nicht unmittelbar davon betroffen sind, so gehen Eindrücke von Gewalt und Straftaten vermutlich nicht spurlos an uns vorüber. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung sowie der University of Southern California haben die Gehirne und die Kognition von 65 gesunden Jugendlichen im Alter von 14 bis 18 Jahren untersucht, die in Vierteln mit hohen Kriminalitätsraten in Los Angeles leben. „Aus früheren Studien wissen wir, dass das Leben in konfliktreichen Umgebungen mit geringerer kognitiver Leistungsfähigkeit und einem erhöhten Risiko für psychische Erkrankungen, darunter der posttraumatische Belastungsstörung (PTBS), einhergehen. Aber es gab bis dato keine Studie, die untersucht hat, wie sich dies bei Jugendlichen verhält“, sagt Erstautor Oisin Butler vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.

Mehr: www.mpib-berlin.mpg.de/de/presse/2018/07/stressforschung-bereits-das-miterleben-von-gewalt-kann-die-gehirnentwicklung-von-jugendlichen-negativ-praegen