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Steigende Wohnkosten bei Älteren – Umzug in kleinere Wohnung oft keine Alternative

Steigende Wohnkosten bedeuten für immer mehr ältere Menschen eine hohe finanzielle Belastung, zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) und des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Nahezu zwei Drittel der zur Miete wohnenden Seniorenhaushalte geben mindestens 30 Prozent des monatlichen Einkommens für die Miete und Nebenkosten aus, zwei Fünftel wenden dafür sogar mehr als 40 Prozent auf. Ein Umzug in eine kleinere Wohnung scheint da naheliegend, aber löst die Probleme kaum.

© Pixabay


Zwar ist die finanzielle Belastung der Mieterhaushalte von Personen ab 65 Jahren bei kleineren Wohnungen etwas niedriger: Im Jahr 2016 betrugen die Wohnkosten bei einer Wohnfläche von weniger als 40 Quadratmetern pro Person im Durchschnitt 33 Prozent des Einkommens, bei einer Wohnfläche von 60 und mehr Quadratmetern waren es 39 Prozent. Jedoch hat die Wohnkostenbelastung der Haushalte in kleineren Mietwohnungen in den vergangenen zwanzig Jahren um mehr als ein Drittel (36 Prozent) zugenommen. Die Belastungsquote der Seniorenhaushalte in größeren Mietwohnungen stieg nur um 14 Prozent.

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