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Schulzeitstudie: Längere Unterrichtsdauer verbessert das Einkommen signifikant

Welche Schulformen ein junger Mensch durchläuft, hat in der Regel wesentlichen Einfluss darauf, was für einen Arbeitsplatz er erlangen kann und damit auf sein Einkommen. Unabhängig davon wirkt sich aber offenbar auch die reine Zeit aus, die Schüler im Klassenzimmer verbringen.

© Pixabay


Wer ab der ersten Klasse länger die Schulbank drückt, verdient später mehr Geld, haben Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen ermittelt. Gemeinsam mit schwedischen Kollegen untersuchten die Duisburger Ökonomen Martin Karlsson und Nina Schwarz zwei historische Schulreformen in dem skandinavischen Land. Beide Reformen im frühen 20. Jahrhundert zielten darauf ab, die Bildung an Schwedens Grundschulen zu verbessern. Beide verlängerten die Schuldauer in vergleichbarerer Größenordnung. Wurde zunächst die Zahl Unterrichtswochen pro Schuljahr von 34,5 auf 39 Wochen erhöht, mussten die Kinder später mindestens sieben statt sechs Klassen absolvieren. Die Lehrpläne blieben indes unverändert, der Unterricht wurde damit deutlich entzerrt. „Strukturell können die damaligen Grundschulreformen als historischer Gegensatz zum heutigen G8 in Deutschland gesehen werden, wo der Unterrichtsstoff in den Gymnasien ja gekürzt wurde“, so Karlsson.

Mehr: https://www.news4teachers.de/2019/08/schulzeitstudie-laengerer-unterrichtsdauer-verbessert-das-einkommen/