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Landgericht Köln spricht ehemaligem Förderschüler Schadenersatz zu

Land NRW muss Schadenersatz zahlen, weil Nenad M. jahrelang aufgrund falscher Entscheidungen der Sonderpädagogen auf einer Förderschule Geistige Entwicklung festgehalten wurde.

© Pixabay


Das Landgericht Köln hat heute im Verfahren Nenad M. gegen das Land NRW ein Teil-Urteil verkündet. Das Gericht bestätigte, dass das Land NRW Nenad M. Schadenersatz zahlen muss. Es geht davon aus, dass er beim Besuch einer allgemeinen Schule mit 16 Jahren einen Schulabschluss abgelegt hätte. Dies sei ihm durch die dramatisch unterfordernde Beschulung an einer Sonderschule für Schüler mit geistiger Behinderung verwehrt worden, mit entsprechenden Folgen für seine berufliche Perspektive.

Die Höhe des Schadenersatzes will das Landgericht erst ermitteln, wenn das Urteil rechtskräftig ist. Dies wäre der Fall, wenn das Land NRW auf die Berufung verzichtete oder wenn das zuständige Oberlandesgericht das Urteil bestätigte.

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