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Kunstschaffende denken besser: langfristige Effekte von Kunsttherapie zur Förderung eingeschränkter Denkleistung im Alter

Ältere Menschen mit sogenannter leichter Beeinträchtigung der Denkleistung haben ein erhöhtes Risiko, eine Demenzerkrankung zu entwickeln. Kreative Expressionstherapie, also künstlerisch aktiv werden und Geschichten erzählen, zeigte bei solchen Patienten größere positive Effekte auf die Denkleistung als das übliche kognitive Training.

© Pixabay


Ältere Menschen mit sogenannter leichter Beeinträchtigung der Denkleistung haben ein erhöhtes Risiko, eine Demenzerkrankung zu entwickeln. Zur Vorbeugung dieser ‚Konversion‘ von der leichten Einschränkung zur ernsthaften Erkrankung wird unter anderem ein kognitives Training, also spezielle Übungen zur Förderung der Denkleistung, eingesetzt. Alternativ werden auch andere Formen der Stimulierung angewandt. Beispielsweise gibt es in der Psychotherapie die kreativen, expressiven Methoden, wie Kunsttherapie oder Psychodrama. Dabei wenden die Teilnehmer aktiv künstlerische Prozesse an, um ihre innere Welt auszudrücken. Das Ziel ist also nicht ein Kunstwerk zu schaffen, sondern sich mit den Mitteln einer Kunstform wie Tanz, Musik oder Malerei zu äußern.

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