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Klüger dank Latein

Lernen Schüler dank Latein logischer denken, leichter Spanisch, bekommen gar bessere Jobs? Vieles davon ist Mythos. Zwei große Vorteile hat die alte Sprache aber doch.

© Pixabay


Lateinunterricht – das heißt Vokabeln, Ablativ und Vokativ pauken, irgendwann dann Caesar und Cicero übersetzen. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, die den Praxisbezug des Stoffs vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennen können, fragen sich: Wozu bitte braucht man das noch? Zweifellos gilt für Latein wie für alle andere Fächer: Es trägt zur Allgemeinbildung bei. Aber gibt es einen Nutzen darüber hinaus?

Jeder weiß: Anders als Englisch oder Spanisch taugt Latein nicht dazu, sich damit in fremden Ländern zu verständigen, mal abgesehen vom Vatikan, wo man damit am weitesten käme. Selbst auf der Weltbischofssynode – bis dahin gewissermaßen das letzte gesicherte Refugium des Lateins als gesprochener Sprache – ist Latein qua Weisung von Papst Franziskus heute nicht mehr die "offizielle" Sprache. Auch für das Studium verliert Latein zunehmend seinen Wert: Viele Unis erwarten heute kein Latinum mehr.

Mehr: https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2019-11/latein-lateinunterricht-schulfach-fremdsprache-vorteile