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Kita-Ausbau: Kluft zwischen Ländern bleibt

Die Kita-Qualität verbessert sich, die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben enorm. Wie groß das Gefälle zwischen und innerhalb der Bundesländer ist, zeigt der neue Ländermonitor frühkindliche Bildungssysteme. Für faire Bildungschancen und gleichwertige Lebensverhältnisse braucht es bundeseinheitliche Standards und eine dauerhafte sowie ausreichende Finanzbeteiligung des Bundes.

© Wikimedia Commons/Harke


Die Qualität von Kitas hat sich – gemessen an den Personalschlüsseln und der Leitungsausstattung – im bundesweiten Mittel in den vergangenen Jahren verbessert. Am 1. März 2012 war eine pädagogische Fachkraft in Krippen rein rechnerisch noch für 4,8 ganztagsbetreute Kinder zuständig, am 1. März 2017 waren es 4,3 Kinder. In Kindergartengruppen verantworteten Erzieherinnen und Erzieher 2012 die Förderung von 9,8 Kindern, im Jahr 2017 waren es nur noch 9,1 Kinder. Merklich verbessert hat sich auch der Anteil der Kitas, die über Personalressourcen für die Einrichtungsleitung verfügen. Demnach gaben 2014 noch 17 Prozent der Kitas an, keine Zeit für Leitungsaufgaben zu haben, 2017 waren es nur rund elf Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der betreuten unter Dreijährigen zwischen 2012 und 2017 um 36 Prozent.

Mehr: www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/files/Projekte/Laendermonitoring_Fruehkindliche_Bildungssysteme/Laendermonitor_2018/20180828_Laendermonitor_FrueKi_Pressemitteilung_Bund.pdf