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Keine Kita für alle!

Die gleichnamige Studie weist am Beispiel von drei Ruhrgebietsstädten nach, dass arme und sozial privilegierte Kinder schon in der Kita geringe Chancen haben, miteinander zu spielen und zu lernen.

© Pixabay


Das Ausmaß der sozialen Trennung von armen und sozial privilegierten Kindern als Folge der sozialräumlichen Segregation, wie sie für Großstädte typisch ist, wird in den Kitas verstärkt. Die Autoren der Studie, Groos, Trappmann und Jehles, haben dieses Ergebnis im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitforschung zum Landesprojekt „Kein Kind zurücklassen“ (KeKiz) ermittelt. Es war von der rot- grünen Vorgängerregierung initiiert worden.

Die Studie zur Kitasegregation in Mülheim an der Ruhr, Gelsenkirchen und Hamm stellt eine wichtige Ergänzung zu den Ergebnissen der Grundschulstudie dar, in der Thomas Groos die Zunahme der sozialen Ungleichverteilung von Grundschulkindern als Folge der freien Grundschulwahl in NRW am Beispiel der Stadt Mülheim empirisch nachgewiesen hat. Die neue Studie schließt mit der differenzierten Analyse zum Ausmaß und den Ursachen der Kitasegregation unter dem Aspekt von Armut und Bildungsbenachteiligung eine bestehende Forschungslücke.

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