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Früheingeschulten wird häufiger ADHS zugeschrieben – Wissenschaftler befürchten „Überdiagnostizierung“

Sie kippeln mit dem Stuhl, laufen im Klassenraum umher oder stören den Unterricht. Vor allem kleinen Jungen fällt es anfangs schwer, einen Vormittag in der Schule durchzuhalten. Wird bei einigen deshalb fälschlicherweise ADHS festgestellt?

© Photo by Micha? Parzuchowski on Unsplash


Nach der Einschulung erhalten die jüngsten Kinder in einer Klasse häufiger eine ADHS-Diagnose als ihre ältesten Mitschüler. Das berichten US-Forscher der Harvard Universität nach einer Studie im renommierten «New England Journal of Medicine». Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist die häufigste psychische Erkrankung im Kinder- und Jugendalter. Die Betroffenen lassen sich leicht ablenken, sind impulsiv und oft motorisch unruhig. Die Forscher werteten Versichertendaten von über 400.000 amerikanischen Mädchen und Jungen aus, die zwischen 2007 und 2009 geboren wurden. Dabei berücksichtigten sie die ADHS-Diagnosen bis Ende 2015.

Mehr: www.news4teachers.de/2018/12/frueheingeschulten-wird-haeufiger-adhs-zugeschrieben-wissenschaftler-befuerchten-ueberdiagnostizierung/