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Bundesweit fehlen Rektoren in den Schulen

An über 1.000 deutschen Schulen sind die Posten der Schulleitung nicht besetzt. Betroffen sind vor allem Grundschulen. Nur in Bayern scheint es kaum Probleme zu geben.

© Pixabay


In Deutschland fehlen nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Schulleitungen: Bundesweit sollen an mehr als 1.000 öffentlichen Schulen die Rektorenstellen nicht besetzt sein. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bei den Bildungsministerien zahlreicher Länder. Betroffen sind vor allem Grundschulen. Wo die Rektoren fehlen, werden in der Regel Lehrkräfte kommissarisch als Chefs eingesetzt.

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen waren laut Statistik Anfang August 457 Schulleiterposten nicht besetzt, davon allein an 250 an Grundschulen. Das ist etwa jede zehnte Grundschule. Hinzu kommen 482 vakante Konrektorenstellen. In Niedersachsen sind an mehr als 170 von etwa 2.800 Schulen die Rektorenposten zu vergeben, 98 davon betreffen Grundschulen. "Es ist insbesondere an kleineren Schulen in ländlichen Regionen schwieriger, Schulleitungsstellen zu besetzen", sagt Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). In Baden-Württemberg waren Mitte November landesweit fast 250 Schulleiterstellen vakant, davon mehr als 150 an Grundschulen. In 84 Fällen liefen laut Kultusministerium allerdings Besetzungsverfahren. In der Hauptstadt Berlin arbeiten 35 Schulen ohne Leitung, die Tendenz steigt.

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