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Ausgrenzung ist oft ein unbeabsichtigter Nebeneffekt – der erste Kontakte entscheidet

Wenn Schüler einer Klasse andere ausgrenzen, ist ihnen das oft gar nicht bewusst. Wie es zur Ausgrenzung kommt und was Lehrer dagegen tun können, haben Schweizer Forscher in mehreren Experimenten ausgelotet.

© Pixabay


Soziale Ausgrenzung hat verschiedene Facetten, die bis hin zum Mobbing reichen können. Bei der Ausgrenzung einzelner Mitglieder aus einer Gruppe scheint dabei die Auswahl der Opfer oft zufällig. Gefragt nach den Gründen für ihr Verhalten, betonen die Personen, von denen die Ausgrenzung ausgeht, dass sie gar nicht die Absicht haben, jemanden auszuschließen.

Vor diesem Hintergrund untersuchten Björn Lindström und Philippe Tobler vom Institut für Volkswirtschaft der Universität Zürich, wie die Ausgrenzung in Gruppen entsteht, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelt und wie sie sich vermeiden lässt. Ihre Vermutung: Soziale Ausgrenzung geschieht oft nicht mit Absicht, sondern eher zufällig.

Mehr: www.news4teachers.de/2018/06/ausgrenzung-ist-oft-ein-unbeabsichtigter-nebeneffekt-der-erste-kontakte-entscheidet/