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Armbandmessung bei älteren Menschen zeigt 3 „S“ für’s Gehirn: Schlaf, Soziales, Schritte

Japanische Forscher ermittelten mit einem Armbandsensor Aktivitäten des Lebens (Schlaf, Unterhaltung, Gehen) und Herzfrequenz und verglichen dies mit der Denkleistung älterer Teilnehmer. Demnach sind ausgewogener Schlaf, genug Zeit für Unterhaltungen und mehr Bewegung messbare Schutzfaktoren für die Gehirnfunktion.

© Pixabay


Welche Faktoren schützend oder fördernd auf die Denkleistung einwirken können, ist eine große und wichtige Frage. Schließlich müssen solche kritischen Elemente ermittelt werden, um auch sinnvolle, vielversprechende Förderungen und Interventionen zu entwickeln. Deren Ziel ist es, Einschränkungen der Denkleistung im Alter zu verzögern oder gar zu verhindern. Eine Schwierigkeit bei der Ermittlung solcher Schalter und Hebel, mit denen sich die Gehirnfunktion eventuell fördern ließe, ist die Datenaufnahme. Typischerweise basieren Studien dazu auf Fragebögen und selbstverfassten Berichten der Teilnehmer. Dabei kann es aber Unterschiede in Verlässlichkeit und Konsistenz der Messung geben. Wie gut ich geschlafen habe, kann ich im Nachhinein oft nicht genau beschreiben – auch wie lange ich an einem Tag in Unterhaltung und sozialen Kontakten vertieft war, lässt sich oft nur schwer einschätzen. Japanische Forscher versuchten dieses Problem nun mit einer objektiven Messung zu lösen. Sie ermittelten mit Hilfe eines als Armband getragenen Sensors verschiedene Aktivitäten des Lebens (Schlaf, Unterhaltung, Gehen) und die Herzfrequenz und verglichen diese Daten mit der Denkleistung der älteren Teilnehmer.

Mehr: https://www.deutschesgesundheitsportal.de/2019/05/27/schlaf-schritte-sozial-gehirn/